Nachdem in es in letzter Zeit hier im Blog etwas ruhig um meine Master-Arbeit geworden ist, will ich nun einen kurzen Status ueber meine Untersuchungen und den aktuellen Stand meines Papers abgeben (-: .
Eins vorab: Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung - speziell unter dem freien Betriebssystem Linux - zu realisieren ist nicht ganz trivial ^^!
Zu meinen Untersuchungen: Ich habe die Architektur evaluiert,
wie man
Operationen unter Linux auf Smartkarten ausfuehren kann und was
dafuer benoetigt wird. Die Treiber des Kartenlesegeraets sind
relativ fix (unterste Ebene). Internessant ist die Middleware, die
u.a. mehrere Geraete verwalten kann und kryptografische Interfaces
an die Anwendungsebene offeriert. Eine Schicht weiter oben werden
kartenspezifische(!) Libraries, PAM-Module (Pluggable Authentification
Modules), OpenSSL-Module, etc. angeboten, ueber die dann die
Anwendungsschicht (z. B. Linux-PAM)
auf die Karte zugreifen kann. Bei der Middleware und der
darueberliegenden Schicht herrscht im Opensource-Umfeld - aber auch
sonst - etwas Wildwuchs. Es gibt im Grunde zwei "verwendbare"
Zwischenschichten; PCSC-lite und OpenCT.
Hier ist z.Z. das Problem, dass die Siemens HiPath Smartcard
(Siemens-Ausweise mit Speicher-, Prozessor und RFID-Chip) mit ihrem
Card Operating System (COS) CardOS M4.01a von der kartenspezifischen
Schicht nicht unterstuetzt wird bzw. ich bin gerade daran
herauszufinden, woran es liegt (liegen koennte), dass ich unter Linux
nicht an die auf der Karte gespeicherten X.509v3-Zertifikate
herankomme, die Linux-PAM fuer eine Anmeldung am Linux-System benoetigt.

Zu meinem Paper: Die Ausarbeitung in erster Version umfasst z.Z. 63
Seiten, inkl. allen Formalien, wie z. B. Titel- und Deckblatt,
Inhalts-, Abkuerzungs-, Abbildungs-, Abkuerzungs- und
Literaturverzeichnis. Dafuer, dass erst gut 5 Wochen vergangen sind,
finde ich das eigentlich ganz i.O. Aber Quantitiaet ist nicht gleich
Qualitaet und mit sich selbst ist man ja bekanntlich nie so recht
zufrieden ;-(.
Just my two cents for today...
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