Der in
Java geschriebene
Runtime Kernel, der auch unter dem Namen
Eclipse bekannt ist (-:, wird ueber dynamisch zuladbare Plugins nicht nur zu einem vollstaendigen Integrated Devolopment Environment (IDE), sondern kann weitaus mehr! Beispielsweise kann man das Eclipse IDE auch zum Schreiben von LaTeX-Dokumenten nutzen. Dafuer gibt es entweder das Plugin
TeXlipse oder
LaPsE.
Interessant bei diesem hoch-erweiterbaren Plugin-Konzept ist es, dass
Eclipse aufgrund eines kleinen Tricks, durchweg relativ (fuer Java-Verhaeltnisse) schnell
startet.
Jedes Plugin ist naemlich in einen deklarativen und einen
implementierten Teil aufgeteilt. Der deklarative Teil enthaelt in einer XML-Manifest-Datei
nur jene Informationen, die Eclipse beim Start bekannt sein muessen, um die Plugins "sichtbar" in die IDE zu integrieren.
Dazu gehoert beispielsweise welche Menue-Eintraege erweitert wurden,
oder welche Projekt-Arten durch Plugins existieren. Der in Java
geschriebene implementierte Teil wird erst dann in RAM geladen, wenn
der Benutzer die Erweiterung wirklich benutzen will. Erst dann wird der Java-Code
ausgefuehrt.
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