Um Alles einmal kurz zusammenzufassen, steht das Vergrozsern der Software-RAID-5-Arrays zur Laufzeit des Linux-Betriebssystems zwar noch als experimentelle Funktion im Kernel, arbeitet aber jetzt schon zuverlaessiger als das existierende raidreconf.
Die Exportfunktion wird zukuenftig nur noch fuer entsprechende
OpenSource-Lizenzen funktionieren bzw. legal sein. Nun gut, was
abzusehen war, ist die Unterstützung für die von SUN offengelegte Niagara-Prozessorarchitektur der UltraSPARC T1.
"Mit der derzeit x86-spezifischen Neuerung "SMP alternatives" kann der
Kernel zur Laufzeit zwischen dem Ein- und Mehrprozessorbetrieb
umschalten und so bei Systemen mit einer CPU das zeitraubende Locking
für SMP-Systeme umgehen. Interessant ist dieses Feature beispielsweise
für Xen, wo man im laufenden Betrieb CPUs zu- und wegschalten kann,
oder für Distributoren, die so einen Kernel ausliefern können, der
sowohl auf Ein- als auch auf Mehrprozessorsystemen optimale Leistung
bringt."
Das
nicht mehr gepflegte SMBFS hat nochmals eine Gnadenfrist bekommen und
ist somit noch bis zum naechsten Release im Kernel enthalten. Gepfegt
wird seit langem nur noch das auf CPL0 laufende - und somit schnellere
- CIFS.
Zudem wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, darunter auch Alsa,
was nun im Kernel in der Version 1.0.11rc4 enthalten ist. Das Release
von Mitte April dieser Version hat es leider nicht mehr in den Kernel
geschafft :-(. Das ist insbesondere fuer mein Sony Vaio FE11S Book
wichtig ^^.
UPDATE 2006-06-19: Nun gibt es auch eine entsprechende Meldung bei Golem ;-).
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